Die Möglichkeiten, die Kunststoffe in Industrie und Alltag bieten, sind riesig - sofern man weiß, wie man sie am besten verbindet und befestigt.
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Fokus Leichtbau: Bossard Schulungen zu „Verbindungstechnik in Kunststoffen“
Mit Expert Engineering Marc Hennings in die Welt von Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren

Das Thema „Leichtbau“ ist über fast alle Branchen hinweg einer der wichtigsten und innovativsten Motoren in Entwicklung und Produktion. Allerorts richtet sich der Fokus auf die Verringerung von Gewicht, von Ressourcen (Nachhaltigkeit) und Kosten, und auf Recycling. Nachdem Metall über Jahrhunderte hinweg die Industrien als Werkstoff bestimmt hatte, forciert nicht zuletzt das Diktat „immer leichter“ den wachsenden Bedarf von Kunststoffen in fast allen denkbaren Anwendungen – Statistiken zählen hier weit mehr als 50 Millionen Tonnen Kunststoff, die pro Jahr allein in Deutschland verarbeitet werden. Tendenz rasant steigend.
Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) und kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK), Sandwich-Materialien mit Wabenstruktur und Schaumstoffe, Thermoplaste wie Polyamid (PA), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyvinylchlorid (PVC) und Duroplaste wie z.B. Epoxidharze und Phenolharze – die Welt der Kunststoffe ist riesig.
Und riesig scheinen auch die Möglichkeiten, die sie in Industrie und Alltag bieten, „sofern man weiß, wie man sie am besten verbindet und befestigt“, unterstreicht Marc Hennings, unser Expert Engineering bei Bossard Deutschland mit ausgewiesener Kunststoff- und Leichtbau-Expertise: „Nicht wenige Einkäufer in Unternehmen, zudem manche Ingenieure können sich wenig Konkretes vorstellen, wenn sie mit den Möglichkeiten der Verbindungstechnik konfrontiert werden. Die Begrifflichkeiten sind mitunter kaum bekannt, die verschiedenen C-Teile ebenso.“
Praxistaugliches Fachwissen, verständlich und mit Humor nahegebracht
Mit dem Einsatz von Kunststoff entstehen viele Möglichkeiten, die vorher undenkbar waren. Und es folgen noch mehr Fragen, die beantwortet werden müssen. Und genau hier setzt eine Schulung an, die Marc Hennings im Rahmen des Bossard Engineering Services „Bossard Education“ anbietet. In „Verbindungstechnik in Kunststoffen“ verbindet unser Experte auf verständliche, spannende und nicht selten humorvolle Weise Fachwissen mit maximaler Praxistauglichkeit.
Der Anspruch von Marc Hennings ist es dabei nicht, lauter neue Verbindungsexperten zu schaffen. „Das ist auch nicht die eigentliche Aufgabe der Ingenieure und Techniker unserer Kunden. Vielmehr sollen sie nach unseren Schulungen rechtssicheren Boden unter ihren Füßen haben, die Problematik von einzelnen Verbindungselementen in Baugruppen verstehen, sich natürlich selbst helfen, aber insbesondere Spezialisten wie uns die richtigen Fragen stellen können.“
Modularer Aufbau erlaubt individuelle Schulungen nach Bedarf
Die Inhalte der Kunststoff-Schulungen sind nach dem Baukasten-Prinzip konzipiert und können nach Bedarf und Anforderungen des Kunden individuell zusammengestellt werden. Die Module sind u.a.:
- Vor- und Nachteile von Kunststoff gegenüber metallischen Werkstoffen
- Kunststoffarten und ihre Strukturen: Thermoplaste, Duroplaste, Elastomere
- Thermoplaste und ihre Werkstoffeigenschaften
- Grundlagen Spritzguss und Spritzgusswerkzeuge
- Duroplaste: Herstellung und Einsatzbereiche
- Sheet Moulding Compound: Verfahren und Möglichkeiten
Bossard Standard-Sortiment Gewindeeinsätze und Kompressionsbegrenzer
Die Schulung ist nicht Selbstzweck. Vielmehr soll sie laut Marc Hennings dazu beitragen, dass die Teilnehmer die richtige Verbindungslösung für Ihre Produktion finden und wettbewerbsfähiger werden, indem Sie u.a. Ihre Markteinführungszeit verkürzen. In einem weiteren Schritt können Unternehmen nach einer Schulung ergänzende Bossard Engineering Services in Anspruch nehmen: „Wir analysieren hier Konstruktion und Produktion, finden Optimierungspotenziale, strukturieren Abläufe, bereinigen Stücklisten und vieles mehr – und sorgen gemeinsam mit Ihnen dafür, dass Ihre Gesamtbetriebskosten gesenkt werden.“
Bossard Musterkoffer: Verbindungstechnik zum Anfassen und Ausprobieren
Wenn Marc Hennings in das Unternehmen kommt, dann tut er dies auch in physischer Hinsicht nicht mit leeren Händen. Im Gepäck hat er einen eigenen Vorführ- und Musterkoffer, den er zusammen mit Kollegen entwickelt und zusammengestellt hat– mit einem selbst für die Ideengeber überraschend großem Zuspruch: „Die Termine bei Kunden zeigen, wie hilfreich es für viele unserer Ansprechpartner ist, unsere Teile zu sehen, in die Hand zu nehmen und auch auszuprobieren.“
Der 7,14 Kilogramm schwere, kompakte Koffer beinhaltet u.a. aus dem Bossard Sortiment einen Tappex® Elektroschrauber für Gewindeeinsätze, Steuergerät Bitkasten, Maul- und Steckschlüssel, diverse ecosyn® Schrauben, Gewindeeinsätze, bigHead® Befestiger und vorgebohrte Muster-Platten, um beim Kunden Schraubversuche durchzuführen. „Dazu kommt noch unsere neue Muster-Box, die wir gerne beim Kunden lassen“, so Marc Hennings.
Die praxisorientierte Expertise unseres Experten samt Bossard Koffer überzeugen. Das Credo deshalb von Marc Hennings und seiner „Kunststoff“-Kollegen Kevin Klein und Sergej Sautner: „Je früher man bei Design und Entwicklung unser spezifisches Wissen aus der Verbindungstechnik dazuholt, desto optimierter und wirtschaftlicher ist die jeweilige Anwendung bzw. das Endprodukt.“
Mehr Informationen zur Verbindungstechnik in Kunststoffen finden Sie auf unserer Branchenseite unter nachfolgendem Link.
Kunststofftechnik

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