Idealerweise holt man sich bereits beim Design-In bzw. beim Modell-Update die entsprechende Erfahrung und Expertise ins Boot.
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Damit ein Bauteil absolut dicht bleibt, Teil 1
In der 29. Folge des „Bossard Expert Talk“ geht es um den Schutz sensibler Technik .

Ist dicht gleich dicht? Und welche besonderen Herausforderungen bringt der Vormarsch der Elektrifizierung für die sensible Technik innerhalb eines Gehäuses mit sich? Und warum ist es hier so wichtig, beizeiten auf die entsprechende Verbindungs-, Befestigungs- und Verschlusstechnik zu achten? All diesen Fragen geht die 29. Folge des „Bossard Expert Talk“ mit Benjamin Hartinger nach. Der Lead Technical Sales bei Bossard Deutschland & Head of Global Category Management von Bossard gibt dabei Antworten aus der Praxis für die Praxis.
In dieser Podcast-Folge geht es nicht nur um ein Produkt, nicht nur um eine Anwendung. Es geht um das generelle Thema, wie man empfindliche Technik vor Staub, Flüssigkeiten und Gasen schützen kann. Neben dem planen Gehäuse selbst sind es vor allem die Zonen, in denen Bauteile miteinander verbunden werden – und die Punkte „als Schwachstelle“, an denen etwas angebracht werden muss: Sobald die Außenhaut u.a. durch Bohren „verletzt wird“, ist Dichtigkeit DIE Herausforderung.
Dafür gibt es aber eine Vielzahl von Lösungen, wie Benjamin Hartinger im „Bossard Expert Talk“ ausführlich erläutert. Dabei versteht er es, technisch ins Detail zu gehen und gleichzeitig verständlich-nachvollziehbar verschiedene Aspekte wie spezifische Anforderungen, konkrete Umweltbedingungen und generelle Vorgaben an Verbindungselemente wie Haltekraft, Klemmbereich, Beschichtungen oder auch Setzprozesse miteinander zu verbinden.
Ein Podcast-Augenmerk gilt den IP (Ingress Protection)-Schutzklassen, die nach DIN 60529 gekennzeichnet sind und in denen „fast alles geregelt ist“ – und deren Einhaltung mit entsprechenden Tests belegt werden muss. Dabei betrifft die erste Zahl nach dem IP die Dichtigkeit gegenüber festen Stoffen (Staub etc.) und die zweite gegenüber Flüssigkeiten.
Benjamin Hartinger: „Da wir in der Verbindungstechnik davon ausgehen, dass ein Produkt gegenüber festen Stoffen automatisch dicht ist, wenn es das gegenüber Flüssigkeiten ist, steht bei uns hier meist ein x bei IPx7 oder IPx8 – den Standard-Schutzarten, die erfüllt werden müssen, um in ein Gehäuse für empfindliche Technik zum Beispiel eine Blindnietmutter zu setzen.
Aber wie nun sorgt man im Einzelfall für die nötige Dichtigkeit eines Bauteils?
Gemeinsam mit Spezialisten aus der Verbindungstechnik könne man jeden Aspekt, jedes Problemfeld beleuchten – und „sich an den individuellen Rahmenbedingungen und Ansprüchen sukzessive bis zur besten Lösung, die auch wirtschaftlich sein sollte, entlang hangeln“. Angesichts der Vielzahl von Applikationen hat Bossard ein umfassendes Sortiment an Verbindungs-, Befestigungs- und Verschlusslösungen mit den nötigen IP Schutzklassen, u.a. sind dies:
Ein Sonderfall stellen schließlich die bigHead® Verbindungselemente dar, denn hier wird nicht gebohrt, sondern aufgeklebt oder eingebettet – eine vor allem im Leichtbau gerne und immer häufiger gewählte Alternative. „Letztlich geht es immer darum, dass es passt, schützt und dichthält. Und dafür sorgen wir“, so Benjamin Hartinger.

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