Wählen Sie Ihr Land oder Region


South Africa

EN

Canada

FR EN

México

ES EN

United States

EN

Australia

EN

China / 中国

ZH EN

India

EN

Korea / 대한민국

KO EN

Malaysia

EN

Singapore

EN

Taiwan

ZH EN

Thailand

EN

Česká Republika

CS EN

Danmark

DA EN

Deutschland

DE EN

España

ES EN

France

FR EN

Ireland

EN

Österreich

DE EN

Polska

PL EN

Schweiz / Suisse / Svizzera

DE FR IT EN

Sweden

EN

Global

EN

Bitte fangen Sie an zu tippen, um Vorschläge zu erhalten.

Vorschläge werden geladen.

Suchvorschläge

Produktkategorien

Produkte

1/3 tiefere Logistikkosten
Luca Maria Introini, Logistic Manager, Bossard Italien

"Vollgas für den Schnellzug" 

Nach einigen Jahren in Finanzabteilungen von verschiedenen internationalen Firmen erhielt ich die Möglichkeit, die Führung der Logistikabteilung von Bossard Italien zu übernehmen. Kurz nach meinem Start wurde ich für ein grosses Projekt unseres Kunden Alstom angefragt. 

Ehrlich gesagt: Ich musste mir damals zweimal überlegen, ob ich diese Herausforderung wirklich annehmen wollte. Aber wir benötigten einen Manager für ein Projekt im Piemont, und dabei ging es nicht um Finanzen und auch nicht um Barolo, Brasato oder andere Annehmlichkeiten. Vielmehr sollten wir in drei verschiedenen Fabrikhallen 11 SmartBin-Anlagen mit insgesamt 2 500 Waagen montieren und funktionsbereit machen – nachts, innerhalb einer Woche. Auftraggeber war der französische Konzern Alstom, ein internationaler Grosskunde von Bossard. Aber von Anfang an. 

Automatisierter Beschaffungsprozess und C-Teile nahe an der Produktion
Es ging um das Alstom-Werk in Savigliano, einem beschaulichen Ort unweit der französischen Grenze. Dort baut Alstom seine berühmten Pendolino-Neigezüge. Anfang 2013 erhielt Bossard den Auftrag, in vier Phasen vier Produktionslinien des Werks mit dem Logistiksystem SmartBin auszurüsten. Indem der Beschaffungsprozess automatisiert und das Lager für C-Teile näher an die Produktion gerückt würde, wollte Alstom seine Logistikkosten reduzieren. 

Eine Herausforderung dieses Projektes war wie gesagt, dass wir nachts arbeiten mussten, da Alstom durch die Montage unserer SmartBins Produktionsstörungen und Auslieferverzögerungen befürchtete. Die Schicht begann um 18 Uhr und endete um 6 Uhr. Das galt übrigens auch für mich. Ich lasse meine Männer nicht im Stich, obwohl ich als Projektleiter natürlich auch tagsüber zahlreiche Meetings habe. Na ja, viel geschlafen habe ich nicht in dieser Zeit. 

Die zweite Herausforderung bestand darin, dass ich ein richtiges Multikulti-Bossard-Team dirigieren musste. Das war für mich die tollste Erfahrung: zu sehen, dass die Bossard Mitarbeitenden aus einem speziellen Holz geschnitzt sind, egal woher sie kommen. Jeder war pünktlich, zielorientiert, effizient und verlässlich. Klar, im Detail gibt es Unterschiede: Der Italiener denkt immer erst, bevor er sich bewegt. Der Schweizer ist schneller, weil er schon vorausgedacht hat. Und der Franzose, der ist mal so, mal so. 

Aber wenn ich heute beim Kunden die zufriedenen Gesichter sehe, dann weiss ich: Es war gut, die Herausforderung angenommen zu haben. Wir haben Tablare bestellt, Computer programmiert, Kilometer von Kabeln konfektioniert, wir haben mit Vollgas verschraubt, verhakt, verkabelt – und von einem Tag zum anderen lief die SmartBin Logistik bei Alstom. Fehlerlos. Das war eine logistische Meisterleistung, und wir sind zuversichtlich, dass dies unserem Kunden markant tiefere Logistikkosten bringt.

Ref. BIT-CL-TR-01014